Ein pflegebedürftiger Mensch kann außerstande sein oder werden, selber rechtsverbindliche Erklärungen abzugeben...

Ist dieser Zustand bereits eingetreten, so wird ein Betreuer bestellt.
Entmündigt wird heute niemand mehr.
Betreuung in diesem rechtlichen Sinne bedeutet, dass über das Betreuungsgericht
zunächst amtlich ermittelt wird, ob der Betroffene eines Betreuers bedarf.

Ist dies der Fall, so ordnet das Gericht die Betreuung an und bestimmt jemanden
zum Betreuer. Das kann ein Angehöriger sein, aber auch ein außenstehender Dritter.
Der Nachteil der Betreuung ist der, dass relativ viel Zeit vergeht,
bis das Gericht die Betreuung eingerichtet und den Betreuer bestimmt hat.
In der Zwischenzeit müssen oft Entscheidungen getroffen,
Anträge gestellt und Verträge geschlossen werden.
Des Weiteren ist derjenige, der zum Betreuer bestellt wird, nicht unbedingt der,
den sich der Betroffene gewünscht hätte.

Aus diesem Grunde ist es empfehlenswert, vorsorgend zu einem Zeitpunkt,
zu dem die geistigen und körperlichen Kräfte dies noch zulassen, eine Vollmacht
zu erteilen, d.h. selber zu bestimmen, wer für einen Entscheidungen treffen,
Anträge stellen und Verträge schließen kann und soll, wenn man selber
dazu nicht mehr in der Lage ist.

Dabei sind Gestaltungen möglich. Es lässt sich der Umfang der Vollmacht
bestimmen wie auch, ob sie nur einer oder mehreren Personen zustehen soll,
gemeinsam oder einzeln.
Liegt eine solche Vollmacht vor, so kann der Bevollmächtigte sofort und
ohne jeden Zeitverzug handeln, wenn dies erforderlich ist.
Und da der Betroffene die bevollmächtigte Person selber aussucht,
ist dies auch die Person des persönlichen Vertrauens.

Für weitere Fragen empfehlen wir Ihnen, sich mit

Rechtsanwalt Dr. Lambert Krause
Rietstraße 21, 78573 Wurmlingen
Telefon 07461/7703111, Telefax 07461/7703112
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